Noch ein Katzenblog! Muss das denn wirklich sein?

Eva:    Ja, das muss sein. (lacht).

Bärbel: Ja, denn jeder „Dosenöffner“ mit Katze ist anders

 

Was versprecht Ihr Euch davon?

Eva: Ich möchte anderen gerne erzählen, wie es so ist, mit Katzen zusammen zu leben. Da ist doch immer was los! Ich sage immer: „Katzen sind besser als fernsehen.“

Bärbel: Stimmt! Und auch egal ob man traurig ist oder gut drauf, Katzen fordern einfach das was sie haben möchten.

Eva: Ja, Katzen fordern. Wenn’s ums Futter geht, sind sie unerbittlich. Aber Katzen sind auch sehr einfühlsam und geben viel. Ich weiß gar nicht, wie oft schon eine Katze zu mir gekommen ist, um mich in einem traurigen Moment oder wenn ich krank war, zu trösten.

 

Wie lange lebt Ihr schon mit Katzen zusammen?

Eva: Als Kind hatte ich eine schwarzweiße Katze namens Mohrli. Als meine Eltern sich trennten, wurde Mohrli auf einem Bauernhof untergebracht, und ich zog mit meiner Mutter in eine Stadtwohnung. Es folgten lange Jahre ohne Katzen… 1990 zog dann Mirka bei mir ein, eine zierliche, schwarzweiße Kätzin.  Bald kam noch Kinski hinzu, ein aüßerst hübscher grauer Schmusetiger. Zur Zeit leben Kater Benny (seit 2009) und Kätzin Murmel (seit 2007) mit uns zusammen.

Bärbel: In meiner Jungend hatten meine Eltern die Nachbarskatze übernommen. Sie hieß Snoopy, meine Mum nannte sie immer Erna Babette. Als ich auszog, war erst mal Pause. Jetzt habe ich seit 1995 wieder Katzen. Gianna + 2009; dann 2009 Böckchen und Kater Jackson.

 

Habt ihr Euch vorher damit auseinandergesetzt, welche Katze es sein sollte und woher?

Eva: Kater oder Kätzin? Das habe ich mir schon überlegt. Ich finde, nach dem Ying-Yang-Prinzip leben Katzenpärchen irgendwie harmonischer zusammen.  Wenn man schon wählen kann, achte ich auch darauf, dass die Katzen etwa gleichaltrig sind. Wichtig ist mir auch, dass sie mit anderen Katzen gut auskommen: schließlich ziehen sie bei uns ja in eine Katzen-WG ein! Nachdem mein Mann und ich inzwischen als sehr erfahrene Katzenhalter gelten und wir gute Kontakte zu Organisationen pflegen, die heimatlose Katzen vermitteln, ist es völlig klar,  dass wir Katzen von dort bei uns aufnehmen: Auch und besonders „Problemfälle“!

Bärbel: Und ob! Ohne dieses Abwägen hätte ich auch nie eine haben wollen. Damals war mein Ex-Freund erst dagegen weil er meinte ich könnte damit nicht umgehen, aber dann hat er  sich besonnen. Woher hatte ich mal erzählt wie ich das abwäge. Alter, ob Rasse oder Normal, wer im Urlaub darauf aufpasst usw. Eins stand für mich immer fest, aus dem Tierheim oder  von einem anderen Verein/ Katzenhilfe sollte sie sein.

 

Gab es denn auch Momente, wo ihr Euch gewünscht habt, keine zu haben?

Eva: Als Kätzin Luna mehrmals pro Woche in unser Bett gepinkelt hat, oder als Kater Benny damit anfing, die Tapete abzukratzen: da schon. Aber auch nur ganz kurz… Dann habe ich auch schon wieder darüber nachgedacht, wie ich das Problem im Sinne der Katze lösen kann.

Bärbel: Spontan: NEIN!

 

Was wäre gewesen, wenn der Partner etwas dagegen gehabt hätte?

Eva: Die Katzen waren vor meinem jetzigen Ehemann bei mir: Also hatte er sich anzupassen! Weil er sehr tierlieb ist, war das aber auch kein Problem. Einmal gab es einen Riesenkrach: Ich hatte den alten, kranken Kater Manu auf der Straße aufgelesen und brachte ihn mit nach Hause, um ihm bei uns ein schöneres Leben zu ermöglichen. Zunächst flippte mein Mann völlig aus und wollte Manu gleich wieder vor die Tür setzen! Nicht, weil er was gegen Manu persönlich gehabt hätte… Es ging meinem Mann um Kätzin Murmel. Sie war erst kurz vorher hier eingezogen. Mein Mann befürchtete, Manu könnte Murmel irgendwie beim Einleben stören. So stritten wir uns ein paar Tage… Und dann hatte Manu meinen Mann „rumgekriegt“.

Bärbel: Ich habe mit offenen Karten gespielt! Nicht OHNE meine Katze!

 

Was ist, wenn ein Tier krank wird?

Eva: Dann wird es so gut wie möglich mit allem versorgt und natürlich auch unserer Tierärztin vorgestellt.

Bärbel: Man leidet mit und stellt seine persönlichen Dinge hinten an. Als damals Gianna krank wurde, waren es zwei Nächte in denen ich sie wie ein Baby herumgetragen habe. Ich bin um Mitternacht noch zur Nottiersprechstunde gefahren.

 

Das Traurigste was Ihr erlebt habt?

Eva: Sehr schmerzlich war es für mich, im September 2009 Kater Kinski gehen lassen zu müssen, nach 16 wunderschönen Jahren. Mein „Strümpfchen“ litt an chronischer Niereninsuffizienz. Als es für ihn keine Lebensqualität mehr gab, kam die Tierärztin zu uns nach Hause und gab Kinski die erlösende Injektion, während ich ihn in meinen Armen hielt und streichelte.

Schlimm war auch der plötzliche Tod von Kätzin Luna. Tags zuvor noch putzmunter, starb sie qualvoll binnen weniger Stunden an einer allergischen Reaktion auf ein Antibiotikum, das ihr ein Tierarzt injiziert hatte. Nicht helfen zu können und diesen schweren Todeskampf zu beobachten, war ganz, ganz schlimm für mich.

Bärbel: Gianna 2009 einschläfern zu lassen! Obwohl man weiß es ist besser so, macht man sich doch Vorwürfe.

 

Das Schönste was Ihr erlebt habt?

Eva: Als Mirka und Kinski Eltern wurden. Drei stramme Katerchen! Das war soo schön, ganz von Anfang an dabei zu sein und die Kätzchen beim Größerwerden zu beobachten. Damals konnte ich alle 3 Katerchen gut vermitteln. Und anschließend wurde Kinski kastriert;))

Bärbel: Leider konnte ich wie Eva so etwas wie Katzenbabys nicht erleben, aber das schönste ist eigentlich wenn sich mein Liebespärchen zusammenkuschelt und sich küsst. (belegt)

Eva: Ja! Unsere zwei beiden knutschen auch!

 

Können Eure Katzen was Außergewöhnliches? Haben sie irgendwelche Marotten?

Eva: Murmel geht an der Leine spazieren! Da hat schon mancher, der das gesehen hat, gestaunt. Sie tobt auch sehr gerne durch die Wohnung und spielt mit uns Fangen.

Benny frisst sehrgerne Spaghetti Bolognese. Er zieht dabei die langen Nudeln so geschickt und schnell hoch, dass wir den Verdacht haben, Benny könnte ein Italiener sein;)) Er begleitet uns auch sehr gewissenhaft aufs Klo und passt genau auf, dass wir dort alles richtig machen;))

Bärbel: Marotte von Kater Jackson ist, wenn Bettzeit ist, das merkt er dann wird miaut bis zum geht nicht mehr, dann sage ich immer na dann los ab ins Bett, dann springt er ins Bett und legt sich auf sein Kissen und schnurrt

Böckchen hangelt sich immer an der Jacke hoch, die von außen an der Küchentüre hängt   und versucht die Türe auf zu machen……………….  oder Marotte unbedingt mit aller Macht unter die Bettdecke zum schmusen: Die „Kleene“ also Böckchen liebt es sich zu verstecken und fangen zu spielen.

Der „Dicke“ also Kater Jackson, wenn er etwas will kommt immer mit einer Pfote an den Arm und mautzt.

 

Wie sehen denn Eure Katzen aus?

Bärbel: Böckchen getigert, Jackson weiß/schwarz

Eva: Murmel ist eine zierliche  Glückskatze, Benny ein sehr großer roter Tiger mit weißen Söckchen und weißem Lätzchen. Sehr selten: Benny hat Sommersprossen auf seinem rosa Näschen!

 

Haben Deine Fellnasen eigene Möbel und Zubehör?

Bärbel: Haha, seit wann kann man Katzen Möbel aufzwingen? Ja, ok haben sie, aber die Wohnung gehört den Katzen mit allem was drin steht 😉

Eva: Katzenklo, Kratzbaum, Kratzbretter, Transportkorb: Das haben sie natürlich,  auch eigenes Geschirr;)) Ansonsten gilt, was Bärbel schon sagte: Die Wohnung gehört den Katzen, mit allem, was drin steht.

 

Darf der Tiger mit ins Bett?

Bärbel: Oh ja!!!!! Denn es ist total schön wenn die „Kleene“ unter die Decke kommt. Jackson kommt meistens oben ans Kopfkissen…….ich liebe das schnurren zum einschlafen.

Eva: Benny ist noch zu scheu, um bei uns im Bett zu schlafen. Aber Murmel macht das sehr gerne. Manchmal kommt sie auch unter die Bettdecke. Benny liegt dann meist vor dem Bett und bewacht sein geliebtes Kätzchen. Tagsüber liegen die beiden sehr gerne im Bett und kuscheln sich in die Kissen. Nachts schlafen sie auch gerne mal zusammen im Gästebett.

 

Sind Eure Katzen auch tätowiert oder haben sie einen Chip?

Bärbel: Ja, denn es kann immer mal sein, das die abhauen.

Eva: Murmel ist sogar tätowiert und gechipt, Benny ist tätowiert. Beide sind bei  www.tasso.net registriert.

Bärbel:  Ist wichtig sie registrieren  zu lassen, wie Eva schon sagte bei Tasso, die sind klasse und freuen sich über jede Spende

Eva: Ja, und Tasso arbeitet wirklich effektiv: Als uns vorletztes Jahr ein Kater zugelaufen ist, konnten wir mit Tassos Hilfe schnell sein Frauchen ausfindig machen… War die froh, als sie ihren Gizmo bei uns abholen konnte!

 

Wie seid Ihr zueinander gekommen?

Bärbel: Och….. die Kleene ist aus dem Tierheim  www.tierheim-essen.org und der Dicke ist von der Tierhilfe Lanzarote www.tierhilfe-sara-lanzarote.de

Eva: Murmel kam vom „Freundeskreis Katze und Mensch e.V.“ (www.katzenfreunde.de) zu uns, Benny hat uns Frau Kalchert (www.katzenvermittlung-stuttgart.de) vermittelt.

 

So, liebe Katzenfreunde, jetzt seid ihr gefragt!

Wir freuen uns über jede Geschichte, Fotos, Nützliches, Lustiges und Kommentare!

Hier gilt aber auch die Net-Etikette, denn wir haben Spaß an dem, was wir hier  so „treiben“!

Also immer hübsch freundlich und fair bleiben!

Eure

Bärbel mit Böckchen und Jackson und Eva mit Murmel und Benny

 

 

Ich hatte mal einen Kater, der ging mit mir in die Wanne und er liebte es in der feuchten Spülmaschine zu liegen………. wenn ich ihn suchte, brauchte ich nur zu rufen:  Mmurphy Wasser komm…., dann kam der angerast wie ein irrer…………..

Ich durfte dann eine 1/2 Std später mit in mein neues zu Hause.Im Auto hörte ich die Beiden reden über meinen Namen, da Frauchen Bonita für mich nicht mochte.Erst sollte ich Minou heißen, aber sie sagte,das der nicht zu mir passen würde.Der Mann da vorne im Auto meinte, was mir als erstes durch den Kopf schoss.Sie sagte, weil ich so gebockt hätte, würde Böckchen passen. Und von da an hieß/heiße ich Böckchen.

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Mein Name ist Böckchen …….. Wie ich zu meinem Dosenöffner kam!?

Es war einen Tag (Ende Januar/2009) nachdem mein Frauchen ihre alte Katze Gianna hatte einschläfern lassen müssen. Erst wollte sie partou keine neue Katze sofort haben, aber der Schatzi von Frauchen meinte es wäre das Beste, denn die Heulerei hielt er nicht aus.

Ich meine es war Glück für mich!

Jedenfalls ist sie sozusagen überrumpelt worden. Sie fuhren zum Tierheim nach Essen, denn dort gab es drei Katzen, die als Wohnungskatze gehalten werden konnten, alle anderen waren Freigänger.So kam Frauchen auch schnell zu dem Raum indem ich mich aufhielt.

Dort war ich und noch eine ältere Katze. Ich spielte gerade mit einer Frau, die immer freiwillig half. Frauchen kam rein setzte sich auf den Boden und ich war natürlich neugierig.

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Man man man, es ist unglaublich!

Jetzt hat Böckchen seid 2 Tagen mal wieder einen Lieblingsplatz!

Auf meinem Strickzeug……….

Derzeit bin ich in einer kreativen Phase. Warum also nicht auch mal was „für die Katz“ herstellen?!

War schnell gehäkelt aus einem Wollrestchen. Gefüllt habe ich das Mäuschen mit Füllwatte und etwas Katzenminze;))

Murmel findet es klasse:

Nur mal eben so:-)

Meinen beiden Süßen heute Nachmittag.

Völlig entspannt auf der Fensterbank………..

 

Dies ist ein alter Eintrag über meine erste eigene Katze Gianna!

* ??Anfang 1995   +21.01.2009

  Meine Katze Gianna stellt sich vor!  

Darf ich mich vorstellen?

Mein Name ist GIANNA…..

Wie alt ich bin, kann ich nicht so genau sagen, aber die damals im Tierheim meinten zu meinem Frauchen Anfang 1995 deshalb bin ich jetzt ca. 11 Jahre! Tja, wie ich zu meinem Dosenöffner gekommen bin :

Damals am 8.12.1995 war sie krank, hatte ne Grippe und musste im Bett bleiben. Sie wollte schon immer eine Katze doch das wollte der EXfreund vom Frauchen nicht. Auf jeden Fall ging es ihr schlecht und litt. Unter irgendeinem blöden Vorwand musste sie dann ins Auto steigen und mitfahren. EXfreund fuhr kreuz und quer durch die Stadt nur damit sie nicht merkte wohin es gehen sollte. Bald wurde sie sauer und wollte nur wieder ins Bett, aber da waren sie dann am Tierheim.

Als sie merkte was los war musste sie ne Strophe heulen. Sie bekam eine Menge Katzen zu sehen, aber irgendwie war nicht die Richtige dabei. Tja und dann kam sie in den Raum wo ich saß! Ich saß oben auf einem weißen Brett und mochte alle anderen nicht leiden! Ich sah sie ganz lange an und ich glaube das wars. Denn sie kam zu mir und fragte die Tierpflegerin was mit mir sei.

Ich sei ein Sorgenkätzchen würde nicht fressen und nur kotzen und wäre schon zweimal zurück gebracht worden weil man mich nicht wollte so wie ich war. Sie sagte ok ich nehme sie auf den Arm und wenn sie ruhig bleibt nehme ich sie mit. Und ob ich ruhig blieb.

Die Pflegerin sagte noch: Gianna das ist Deine letzte Chance!!! Und so kam ich zu meinem Dosenöffner. Es war eine schwere Zeit und ab und zu kotze ich immer noch rum und bin sehr zickig und ab und an pinkel ich ihr wohin, aber sie verzeiht mir das immer. Denn Frauchen sagt Menschen haben ihre Macken und Tiere eben auch.

Ich versuche ja auch immer lieb zu sein und je älter ich werde umso schmusiger bin ich. Ich schmuste sogar mit dem EXfreund. Ihn mochte ich gar nicht, weil er Frauchen geküsst hat. Habe ihn dann aus 3 Meter angesprungen gebissen und gekratzt. Aber seit ich aus Berlin wieder mit Frauchen zurück bin, schmuste ich auch mit ihm. Manchmal sogar nur um Frauchen zu ärgern…….Und nun gehört Frauchen wieder ganz mir! Aber ich habe SIE so sehr lllliiieeeebbbbbbbbbbb…….MIAU

 

Leider mußte ich dann meine Süße Ende Januar 2009 einschläfern lassen…… Sie schlief in meinen Armen ein….

 

Jeder …….. absolut jeder der eine Katze hat weiß wovon er redet 😉

Ich hatte mir die Hör CD -nichts ahnend was auf mich zu kam- auf meinen MP3 überspielt. Freute mich schon riesig ………. aber wie gesagt nichts ahnend 😉

Und schon war ich im Bann, des hörens….gefesselt von den Geschichten. Ich mußte mehrmals etwas lauter kichern, denn Frau saß in der S Bahn, diese Blicke. Manche hätten mich töten können

Gut, es war sehr warm hier die letzten Tage (gestern 30 Grad im Schatten).

Gut, sie fressen sehr viel Trockenfutter im Moment.

Aber 100ml Wasser seit gestern?! Also 50ml pro Tier?! (Hab’s abgemessen!).

Bei mir sind alle roten Warnlampen an. Bei Kinski ging das ja auch so los. Viel Trinken. Dann war es chronische Niereninsuffizienz. Damals brachte ein Blutbild Klarheit. Ich mache mir grade so ein paar Sorgen…

Weiß wer was? Bin für alles dankbar!

„Katzen eben! Beobachte sie. Dann lernst Du viel.“

eva

 

Nachtrag, 2 Stunden später: Habe gerade etwas im Netz recherchiert und einen „Mittelwert“ von 50ml Wasser pro Kilogramm Katze / Tag herausgefunden.

Nachdem Benny gut und gerne 6 Kilo auf die Waage bringt, und Murmel mindestens 3 Kilo, würde das einem Mittelmaß von 450ml für beide Katzen entsprechen;))

Das erscheint mir zwar wahnsinnig viel, und de facto kann ich mich nicht erinnern, daß jemals eine Katze bei uns soviel gesoffen hätte…

Aber ich nehme es mal so zur Kenntnis. Werde in nächster Zeit dennoch sehr genau beobachten, wieviel die zwei saufen. Das Wasser abmessen, TRinkmenge kontrollieren und so. Es ist nunmal der erste wahrnehmbare Hinweis auf Niereninsuffizienz, wenn die Katze das Saufen anfängt…

Und bei jungen Katzen (unsere sind beide um die 4 Jahre!) kann man wirklich viel tun gegen diese Erkrankung.

 

 

Wer eine Katze zu sich holt, steht erstmal vor der Frage:

Wohnungskatze oder Freilaufkatze

 

Freilaufkatze sollte nach meiner Meinung nur der Jenige bevorzugen, wenn die Umgebung auch Katzen sicher ist.(aber was heißt schon sicher) D.h. nicht so wie wir fast direkt an einer Autobahn Auffahrt. Denn Katzen sind neugierig und das Revier was es zu erkunden gibt ist riesig. Sie stöbern schon mal ein paar Kilometer durch die Nacht/Tag.

 

Aber wenn man sich dann für die Katze(n) in der Wohnung entscheidet heißt es: Katzen sicher machen 😉

 

Idealerweise ist es natürlich, wenn schon Wohnungskatze evtl. mit Balkon. Jetzt hat man die Qual der Wahl. Darf man überhaupt in die Wände des Balkons bohren? Wenn der Vermieter es nicht ausdrücklich erlaubt heißt es normalerweise: NEIN! Viele machen es einfach und wenn dann sollte es fachmännisch sein.

 

Hier beschreibe ich, wie ich meinen Balkon sicher gemacht habe.(geht nur bei einem überdachten Balkon) Die Idee dazu kam mir, als ich an einer Baustelle vorbei fuhr auf dem Weg in den Baumarkt. Natürlich gibt/gab es diese Idee auch schon von Anderen. Man nehme:

 

– ein Katzennetz oder so wie ich ein Netz um Bäume/Sträucher zu schützen (sind preiswerter) Tipp: lieber 1 Meter mehr nehmen als gemessen << hat schon seinen Grund 😉

 

– dann 2 Stützstangen ca. pro Stange 20 € <<< ich weiß viel Geld, spart aber ärger mit dem Vermieter und evtl Nachbarn – einen Helfer wenn es geht 🙂 aber Frau/Mann kann es auch alleine

 

Zu Hause angekommen kann es los gehen. Am Anfang habe ich mühevoll die Stange durch das Netz gezogen <<< kann man sich sparen!!! Denn es wird zu knapp bzw. man kann das Netz nicht richtig spannen. Die Stangen schon mal so vorbereiten, das man sie direkt aufstellen kann. Erst die eine Seite – Netz oben großzügig drüber gelegt – Stange dann fest klemmen. Jetzt die andere Seite. Netz schön fest ziehen und über die andere Stange legen, diese dann fest klemmen an der Decke.

 

Nach unten hin muß man dann schauen wie es befestigt werden soll. Da ich ein Geländer habe, befestigte ich das Netz mit Kabelbinder, die man wieder öffnen kann. Denn Frau hat Blumenkästen 😉 Die Seiten des Netzes werden jeweils um die Stangen gewickelt und mit Kabelbinder befestigt. Ach ja, die Stangen sollten natürlich so dicht wie möglich an die Wand gestellt werden!!!

 

Jetzt heißt es alles nochmal kontrollieren, das auch ja kein durchkommen ist für die Stubentiger. Ihr glaubt ja nicht, wie schlank auf einmal eine Katze werden kann. Ich habe dann noch ein Brett längs gelegt, damit auch sie in die weite Welt sehen können.

 

Damit der Stubentiger ohne Balkon auch etwas von der weiten Welt „erschnuppern“ zum Abschluss noch einen kleinen Tipp ohne Balkon:

 

– Kanichendraht/Maschendraht so ausgemessen, wie das Fenster groß ist – 4 Hölzer so lang/breit das Fenster ist

Erst die Hölzer miteinander verbinden, dann den Draht darauf befestigen.(Nägelchen oder Taker) Fertig Jetzt das Gestell in den Fensterrahmen klemmen. Und so kann die Katz rausschauen 😉

 

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